Zysten im Wirbelkanal sind im Vergleich zu den bekannteren Abnützungserkrankungen wie enger Lendenwirbelkanal («Spinalkanalstenose») oder Bandscheibenvorfällen («Diskushernien») seltener; sie werden aber dank der verfeinerten Darstellung mittels Magnetresonanztomographie («MRT») immer häufiger diagnostiziert.

Die Magnetresonanztomographie zeigt eineGelenkzyste (Pfeile) in seitlicher Ansicht auf Höheder zweituntersten Bandscheibe (L4/5)

Die Magnetresonanztomographie zeigt eine
Gelenkzyste (Pfeile) in seitlicher Ansicht auf Höhe
der zweituntersten Bandscheibe (L4/5)

In den allermeisten Fällen handelt es sich um Gelenkzysten, auch Gelenksganglien genannt; das sind gutartige Bindegewebsausstülpungen aus den Wirbelgelenken in den Wirbelkanal hinein, vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule. Gelegentlich können solche Zysten auch von Bändern im Wirbelkanal («Ligamenta flava») ausgehen. Auf die viel selteneren Zysten im Rahmen von Missbildungen soll hier nicht eingegangen werden.

Wie Zysten entstehen, welche Symptome typisch sind und welche Therapiemöglichkeiten es gibt, lesen sie im ganzen Artikel, der nachfolgend zum Download bereit steht:

Zysten im Wirbelkanal