Extramedulläre Tumoren machen rund 90% aller intraduralen spinalen Tumoren aus.

  • Intradurale Tumoren sind selten. Aufgrund ihrer engen Nachbarschaft zum Rückenmark und zu den Nervenwurzeln verursachen sie aber oft eine erhebliche Morbidität und sollten daher in der Differentialdiagnose von Wirbelsäulenleiden mitberücksichtigt werden.
  • Extramedulläre Tumoren machen rund 90% aller spinalen intraduralen Tumoren aus. Histologisch handelt es sich meistens um gutartige Schwannome/Neuro – fibrome, Meningeome, oder – in der LWS – Filum-terminale Ependymome.
  • Sie manifestieren sich durch progrediente lokale und/oder radikuläre Schmerzen sowie senso-motorische Ausfälle. Die Diagnose wird mit Hilfe der Magnetresonanz-Tomographie gestellt.
  • Die Therapie der Wahl ist die komplette chirurgische Entfernung, welche meistens ohne relevante Manipulation von neurologischen Strukturen gelingt.
  • Die Prognose ist günstig und hängt in erster Linie vom Schweregrad der präoperativen neurologischen Ausfälle ab. Die rechtzeitige Diagnosestellung ist eminent wichtig, denn schon vorhandene Ausfälle erholen sich auch nach vollständiger Tumorentfernung nicht oder nur zögerlich.

 

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Intradural-extramedulläre Tumore